Indem man Anbieter an echten Szenarien misst, nicht an Feature-Listen oder daran, wer den sympathischeren Vertrieb hat.
Warum reichen Feature-Listen bei der Tool-Auswahl nicht aus?
Fast jeder Anbieter kann auf einer Liste jedes gewünschte Häkchen setzen – die eigentliche Frage ist nie, ob eine Funktion theoretisch existiert, sondern ob sie in Ihrem konkreten Fall tatsächlich zuverlässig funktioniert. Eine Feature-Liste beantwortet diese Frage nie. Ein echtes Szenario schon.
Wie sieht eine evidenzbasierte Anbieterbewertung aus?
Statt einer abgehakten Liste braucht es konkrete, narrative Use Cases mit klaren Akzeptanzkriterien, in denen ein Anbieter echtes Systemverhalten zeigen muss – nicht nur eine vorbereitete Demo abspult. In einem von uns begleiteten Auswahlprozess wurde der Markt entlang solcher Szenarien geprüft und von 16 Lösungen auf eine Shortlist von 4 Anbietern reduziert. Roadmap-Versprechen zählten dabei ausdrücklich nicht – nur das, was im Test tatsächlich funktionierte.
Sollte der Bestandsanbieter mit eingeladen werden?
Ja, unbedingt. Ein Vergleich ohne den bestehenden Anbieter ist kein fairer Vergleich, sondern eine vorweggenommene Entscheidung. Nur wenn der Bestandsanbieter unter denselben Bedingungen antritt wie jeder neue Kandidat, lässt sich eine Make-or-Change-Entscheidung wirklich rechtfertigen.
Häufige Fragen
Wie viele Anbieter sollte man vergleichen?
Es gibt keine feste Zahl – entscheidend ist, dass die Auswahl breit genug ist, um echte Alternativen abzudecken, und am Ende auf eine handhabbare Shortlist reduziert wird.
Was bedeutet „evidenzbasierte Anbieterauswahl“?
Eine Bewertung, die auf echtem, beobachtetem Systemverhalten in realistischen Szenarien basiert – nicht auf Feature-Listen oder Roadmap-Versprechen.
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